Informationen zum Bio-Milchpreis

Der Bio-Milchpreistrend informiert über aktuelle Entwicklungen bei den Erzeugerpreisen von bundesweit 40 Bio-Molkereien. Dargestellt sind die Preise in ct/kg netto ab Hof bei 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß inclusive Zu- und Abschlägen.

Im Vergleich zu Meldeverordnung und AMI unterscheidet der Bio-Milchpreistrend des Bioland-Verbandes nach Standard-Bio-Milch und Bio-Heumilch (Emmentaler). Die Berechnungen erfolgen auf Basis einer Jahresanlieferung von 500.000 kg (Nord) und 200.000 kg (Süd). Nachzahlungen werden dem betroffenem Jahr zugeordnet.

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Bio-Milchpreise April 2020

(20.05.2020)

Grundpreise steigen, saisonaler Rückgang.

Im April haben neun Bio-Molkereien ihre Grundpreise erhöht, das sind 26%. Die einzelnen Steigerungen betragen zwischen 0,1 bis 0,8 Cent. Allerdings überwiegen die Rücknahmen durch saisonale, vertraglich vereinbarte Abschläge für die anlieferstarken Frühjahrs- und Sommermonate. Die saisonalen Zu- und Abschläge sind keine marktbedingten Preisänderungen, sondern sollen dem Jahresverlauf der Milchmengen Rechnung tragen und einen Anreiz schaffen, die Anlieferspitzen abzuflachen.

Mittlerweile sind es vier Bio-Molkereien, die hohe Winter- und niedrigere Sommerpreise zahlen. Die Unterschiede zwischen Winter- und Sommer bei den einzelnen Molkereien liegen zwischen 2,5 und 6 Cent. Im bundesweiten Durchschnitt gab es damit insgesamt für die Bio-Milch im April 0,5 Cent weniger, also 47,2 Cent. Die Region Nord ist mit 46,5 Cent gleichgeblieben, der Süden um 0,8 auf 47,5 Cent gesunken. Die Bio-Milchpreise liegen auf der Vorjahreslinie, der Norden etwas darunter, der Süden und die Bio-Heumilch darüber.

Nachfrageschub im März.

Im März wurden in Deutschland nach Angaben der BLE 19% mehr Bio-Trinkmilch hergestellt, bei Bio-Käse und Bio-Butter waren es plus 12 %. Zum Vergleich: Trinkmilch gesamt inclusive konventionell wurde nur um 11 % mehr produziert. Der Anteil der Verbraucher, die Zuhause Bio-Produkte auswählen ist also deutlich angestiegen. In den Supermärkten haben sie genügend Auswahl, was in der Gastronomie, in den Kantinen und in den Mensen nicht der Fall ist. Ein deutlicher Beleg, dass mehr Verbraucher Bio wählen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

Die Anliefermengen von Bio-Milch sind in Deutschland in den ersten drei Monaten um 4,2 % gestiegen (Schaltjahr bereinigt). In den Bio-Milchstarken Ländern Bayern und Baden-Württemberg betragen die Steigerungen 3,3 und 3,5 %, höher liegen die Zuwachsraten in den östlichen Bundesländern mit 11,5 %.

[>>Grafik]

[>>Preise]  

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Jahrespreis 2019 bei 47,6 Cent.

(27.01.2020)

Der Jahresdurchschnitt aller Monate in 2019 liegt bei 47,1 Cent. Hier sind die Nachzahlungen noch nicht enthalten. Werden diese ähnlich ausfallen wie in den Vorjahren mit 0,5 bis 0,6 Cent, so kann man von einem bundesweiten Durchschnitt von 47, 6 Cent für die Bio-Milch im Jahr 2019 ausgehen. Der konventionelle Durchschnitt einschließlich Nachzahlungen liegt vorläufig geschätzt bei 33,6 Cent, der Abstand zur Bio-Milch beträgt damit 14 Cent. Im Vergleich zu 2018 ist der durchschnittliche Bio-Milchpreis damit um 0,9 Cent zurückgegangen. 2017 wurde der bisherige Höchstwert von 49,1 Cent erreicht.

[>>Grafik Jahre]
[>>zu den Jahrestabellen]  

Kontakt
Bioland – Koordinationsstelle Biomilch
Rüdiger Brügmann
Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg
Tel. 0821 / 346 80-118, Fax 0821 / 346 80-181
ruediger.bruegmann @ bioland.de

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